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Handelsblatt: “Psst, weitersagen!”

Markus Scheele schreibt im Handelsblatt vom Osterwochenende über Mundpropaganda durch Mitarbeiter. Martin Oetting von trnd kommt dabei auch zu Wort und weist darauf hin, welches Potenzial in der Mitarbeiter-Mundpropaganda bei großen Konzernen steckt: “Bei einem Konzern mit 50.000 Mitarbeitern verbreiten sich gute Nachrichten so in Windeseile. ‘Wenn jeder von ihnen mit zehn Freunden über ein neues Produkt spricht, erreicht das Unternehmen schon eine halbe Million Menschen durch sehr glaubwürdigen Austausch’, rechnet Oetting vor.”

Deswegen rät er den Unternehmen vor allem, ihre Mitarbeiter in die internen Prozesse und Entscheidungswege so gut wie möglich einzubinden: “‘Der Mitarbeiter ist so nicht bloß mehr ein Zahnrad, sondern aktiv am Fortkommen des Unternehmens beteiligt.’ Dadurch fühle er sich auch für das Unternehmen verantwortlich und sei eher bereit, positiv über seine Arbeit und die Produkte zu sprechen. Dagegen sei Frust schädlich, warnt Oetting: ‘Jeder einzelne, der in seiner Abteilung leidet, wird zur Gefahr für die Marke.’”