Archive for June, 2007
Horizont: Totgesagte leben länger.
Nach einiger Zurückhaltung greifen immer mehr deutsche Unternehmen wieder auf Corporate Blogs zurück. Olaf Kolbrück zeigt anhand mehrerer Beispiele, wie Unternehmen aus bisherigen Fehlern gelernt haben und Blogs zum Dialog mit ihren Kunden einsetzten. Kolbrück sieht die neuen Vorteile darin, dass die Vorbereitungsphasen für Projekte von Anfang sehr viel offener und transparenter gestaltet werden können. Dabei ist es das Ziel den Kunden möglichst von Beginn an mit in die Planungsphase einzubeziehen.
“So wurden für den Paybackblog vor dem Start im Frühjahr Vertreter aus allen Bereichen des Betreibers Loyalty Partner in die Entwicklung involviert. Für weiteren Input sorgte ein Projektblog zusammen mit der Münchner Agentur Trnd mit über 100 Teilnehmern. Themen und Schwerpunkte wurden auf diese Weise abgeklopft. “Man bloggt nicht an den Interessen der Kunden und Mitarbeiter vorbei und hat sie beim Launch des Blogs als verlässliche Stütze zur Seite”, nennt Payback- Sprecherin Nina Purtscher Vorteile transparenter Vorbereitung.”
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Handelsblatt.com: Mehr als lustige Werbefilme.
In seinem Gastbeitrag erklärt Martin Oetting an ausgewählten Fallbeispielen, wie virales Marketing funktioniert. Virales Marketing ist demnach vor allem dann effektiv, wenn die Mundpropaganda direkt in das Angebot integriert wird und nicht nur als Nachgedanke durch Werbung entstehen soll. Außerdem machen Kunden vor allen Dingen dann Mundpropaganda für ein Produkt bzw. eine Dienstleistung, wenn sie eine persönliche Beziehung zum Unternehmen verspüren. Gefördert wird dies, wenn man ausgewählten Kunden exklusive Leistungen bzw. Informationen zur Verfügung stellt, sie mitwirken lässt und ihnen somit die Möglichkeit eines Wissensvorsprungs bietet.
“Einen skalierbaren Kanal zur Rekrutierung solcher Markeninsider bietet die Firma trnd in München. Über eine Datenbank mit 35 000 Mitgliedern werden interessierte Leute zu Marketingprojekten von Nivea, Opel oder Wrigley eingeladen. Ausgestattet mit exklusiven Vorinformationen können sie neue Produkte mit Freunden testen, anderen davon erzählen, auf Blogs darüber schreiben und damit Mundpropaganda-Wellen auslösen.”
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